Am Samstag, 23.8. fand in Wien das erste Alternate Reality Game statt, eine Art moderne Schnitzeljagd. 16 Agenten jagten an diesem Tag durch Wien auf der Suche nach dem Vanished Agent. Kurz nach 9 Uhr fanden sich die ersten Agenten in 2er Teams zusammen: Iran, USA, Russland und Wien (Österreich). In einer Limousine erhielten die Agenten dann ihren ersten Auftrag, die Beschattung eines anderen Agententeams.
Unterstützt wurden sie dabei von HTC G1 und G2 Touch Handys, die von T-Mobile zur Verfügung gestellt wurden. Die Handys waren ein zentraler Bestandteil des Spiels und dienten vor allem zur Kommunikation mit der Geheimdienst-Zentrale. Dabei wurde nicht nur telefoniert, sondern es kam auch eine eigens programmierte Software zum Einsatz. Da innerhalb des Android-Betriebssystems fast ohne Einschränkungen programmiert werden kann, war der Entwickler der Software, Vincenz Weber, in seiner Arbeit nicht eingeschränkt und konnte die Software beliebig erweitern. Über das Handy konnten die Agenten Nachrichten sowie Fotos und Videos an die Zentrale übermitteln. In der Zentrale konnte über ein Web-Interface der momentane Aufenthaltsort der Agenten über GPS getrackt werden, sowie direkt Nachrichten an die Agenten geschickt werden.
Neben der Kommunikation mit der Zentrale war das Lösen diverser Rätsel eine weitere Aufgabe der Agenten. So musste etwa ein Text von Iranisch auf Deutsch übersetzt werden oder Geo-Koordinaten mussten berechnet werden. Die meisten dieser Aufgaben konnten mit dem G1/G2 Touch mit Google Maps, Wikipedia oder Goolge Suche gelöst werden. Zusätzlich hatten die Agenten die Aufgabe regelmäßig zu twittern. So konnten die Agenten auch die Hilfe der „Global Agents“ über Twitter anfordern. Die Twitter-Community konnte den Agenten dann weiterhelfen und so selbst auch eines der begehrten T-Mobile Handys gewinnen.
Die T-Mobile Handys waren jedenfalls eine große Bereicherung für das Agentenspiel und haben durch das integrierte Kommunikations- und Trackingtool das Spiel (aus Sicht der Organisatoren) stark vereinfacht.



